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  • Helmut Tauber, SVP

Strompreis / Mehrwertsteuersenkung als schnelle und unbürokratische Entlastung


(Bild: Pexels/Rodolfo Clix)

Haushalte und Betriebe stöhnen unter den hohen Energiepreisen. SVP-Landtagsabgeordneter Helmut Tauber hat daher dem Landtag einen Begehrensantrag vorgelegt, der die italienische Regierung und das Parlament auffordert, den Mehrwertsteuersatz auf Strom von derzeit 22 vorübergehend auf 5 Prozent zu senken. „Eine Mehrwertsteuersenkung wäre die schnellste und unbürokratischste Entlastung“, ist Tauber überzeugt.


Die rasante Steigerung der Energiepreise in den letzten Monaten belastet Wirtschaft und Haushalte. Die hohen Energie- und Rohstoffpreise könnten dem wirtschaftlichen Aufschwung nach Corona einen deutlichen Dämpfer verpassen, wenn nicht sogar in eine Rezession führen.

„Diese Situation macht – neben den bereits beschlossenen direkten Entlastungen von einkommensschwachen Haushalten – weitere Instrumente mit einer preisdämpfenden Wirkung notwendig. Da die Energiekosten die größten Preistreiber sind, liegt die Senkung von Steuern auf Energie auf der Hand“,

so Tauber.


Mit nahezu in allen Bereichen steigenden Preisen steigen auch die staatlichen Einnahmen durch die Mehrwertsteuer.

„Diese Zusatzeinnahmen sollte der Staat für Entlastungen nutzen. Der staatliche Anteil an den Energiekosten könnte so vorübergehend zurückgefahren werden, ohne größere Auswirkungen auf den Staatshaushalt zu haben. Anderseits würde die Senkung der Mehrwertsteuer auf Strom Haushalte und Betriebe erheblich entlasten. Bei Gas wurde der Steuersatz bereits von 22 auf 5 Prozent gesenkt. Das reicht aber nicht. Schon heute wissen viele Haushalte, viele Gewerbe- und Industriekunden nicht mehr, wie sie die gestiegenen Energiepreise stemmen sollen. Deshalb sollte der Mehrwertsteuersatz für Strom ebenfalls vorübergehend auf 5 Prozent zurückgenommen werden“,

fordert Tauber in seinem Begehrensantrag, den auch seine Fraktionskolleg*innen Paula Bacher, Gert Lanz, Thomas Widmann, Helmut Renzler und Manfred Vallazza mitunterzeichnet haben.


Der Landtag hat den Begehrensantrag mit großer Mehrheit angenommen.


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