• Helmut Tauber, SVP

Klares Signal aus Brüssel: Transparenz bei der Vermietung von Unterkünften über Buchungsplattformen


Die EU-Kommission hat Vorschläge erarbeitet, wie die Erhebung und Weitergabe von Daten von zur Kurzzeitmiete verwendeten Immobilien an zuständige Behörden vereinfacht werden soll. Städte und Gemeinden sollen zwecks einer ausgewogenen und nachhaltigen Tourismusentwicklung mehr Daten von Airbnb und anderen Anbietern erhalten.


Landtagsabgeordneter Helmut Tauber begrüßt den Schritt auf EU-Ebene.


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„Die Anzahl von Unterkünften, die über Plattformen wie Airbnb buchbar sind, ist in den letzten Jahren rasant angestiegen – auch in Südtirol. Die Notwendigkeit, diese Unterkünfte im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung zu erfassen und zu berücksichtigen, hat nun auch die EU erkannt“, so Tauber.


Viele der privaten Unterkünfte, die über Buchungsplattformen vermietet werden, hätten sich bisher jeglicher Regelung und Kontrolle entzogen. Es sei daher höchste Zeit, dieses Phänomen zu unterbinden – auch im Hinblick auf das Landestourismusentwicklungskonzept des Landes Südtirol:


„Es wäre tourismuspolitisch absolut kontraproduktiv, wenn man bei den ‚regulären‘ Betrieben noch genauer hinschaut und die sogenannten ‚schwarzen Schafe‘ weiterhin gewähren lässt“, so Tauber.

Ein wesentliches Vehikel zur Kontrolle sieht der Landtagsabgeordnete bereits im sog. „Identifizierungscode“, an dessen finalen Umsetzung derzeit gefeilt wird: „Die italienische Regierung hat 2021 die Einrichtung und Führung einer telematischen Datenbank beschlossen, mittels welcher Beherbergungsbetriebe und die für die Kurzzeitmiete verwendeten Immobilien eine Identifikationsnummer erhalten, die auf jedem Angebot und jeder Werbung anzugeben sind. Damit soll es wesentlich einfacher sein, nicht registrierte Unterkünfte ausfindig zu machen“, erklärt Tauber und pocht auf baldige Aktivierung.


„Sowohl auf Landes-, Staats- und EU-Ebene werden vermehrt Maßnahmen gesetzt, um diese florierende Beherbergungsart in die nachhaltige Tourismusentwicklung einzubinden, den fairen Wettbewerb zwischen den Beherbergungsformen sicherzustellen sowie auch der Problematik des ‚leistbaren Wohnens‘ zu begegnen. Wir befinden uns auf dem richtigen Weg“,

so der Landtagsabgeordnete abschließend.